Flex Pro Show eröffnet morgen die Profi-Saison 2012

Mit der zweiten Auflage der FLEX Pro Show öffnet am Samstag der Profi-Zirkus seine Pforten für das Jahr 2012. Während im letzten Jahr noch zahlreiche große Namen im Line-Up zu finden waren, hat diesmal die kommende Generation an Profi-Athleten die Bühne von Santa Monica ganz für sich allein.

Und das deutet keineswegs auf ein schwaches Teilnehmerfeld hin. Denn mit Shawn Rhoden, Lionel Beyeke, Fouad Abiad und Ben Pakulski stehen vier Männer vor den kalifornischen Bodybuilding-Fans, die im kommenden Jahr garantiert für Furore sorgen werden.

Allen voran wird Shawn Rhoden als ganz heißer Titelkandidat gehandelt. Shawn gab erst im letzten Jahr sein Olympia-Debüt und konnte dort mit einen respektablen 11. Platz für Aufsehen sorgen. Auf Grund seiner sehr guten Proportionen wird es für die Konkurrenz schwer werden, an ihn vorbei zu kommen. Shawn hat es in der Vergangenheit jedoch immer an den letzten Schliff Härte mangeln lassen und ist damit angreifbar.

Lionel Beyeke ist die europäische Antwort auf Flex Wheeler. Wie die lebende Bodybuilding-Legende verfügt auch der Franzose über extrem schmale Gelenke und unglaublich vollen Muskelköpfen. Lionel kann jedoch nicht mit gigantischer Masse aufwarten und darf sich deshalb keine Fehler bei der Aufladephase erlauben. Wenn er nicht mit einer prallen Muskulatur auf der Bühne steht, hat er wenig Spektakel zu bieten.

Fouad Abiad gehört ebenfalls zum Kreis der möglichen Sieger. Der Kanadier hat sich bisher nie einen Fehler bei der Vorbereitung erlaubt und tritt stets mit einer beeindruckenden Härte in das Licht der Bühnenscheinwerfer. Fouads Stärke ist seine perfekte Ausgewogenheit, die gleichzeitig auch irgendwie sein Schwachpunkt. Der Nordamerikaner hat schlicht keine herausragenden Muskelpartien zu bieten. Er ist weder ein Beinmonster noch Arm-Freak. Aber genau das, kann etwas sein, wonach die Jury am Wochenende Ausschau hält.

Ben Pakulski ist das Gegenteil von Fouad Abiad. Beim Anblick seiner gigantischen Beine, werden zwangsläufig Vergleiche mit Tom Platz und Paul DeMayo gezogen. Ben bringt ohne Zweifel den spektakulärsten Unterkörper von allen Teilnehmern auf die Bühne, hat jedoch das Problem, dass sein Oberkörper in der Entwicklung noch aufholen muss. Falls er während seiner Off-Saison an diesem Manko erfolgreich arbeiten konnte, dürfte er morgen Abend berechtigte Ansprüche auf den Titel stellen.



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